PSB - Psychosoziale Betreuung Häusliche Pflege GmbH

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In eigener Sache: Eigenständig und selbstbestimmt durchs Leben

Sie dürfen sich freuen: Seit dem 1. Mai 2015 bietet psb Ihnen mit der Psychiatrischen Ambulanten Pflege (APP) ein spezialisiertes Pflegeangebot an, das bestehende Angebote sinnvoll ergänzen oder entfallende Leistungen zeitweise ersetzen kann.

Der große Vorteil der APP: Wenn Sie eine psychische Diagnose haben, erhalten Sie von uns flexibel und unbürokratisch Hilfe und Unterstützung. Da keine langwierigen Antragsprozesse anfallen, ist die APP gerade in Krisensituationen und bei der Koordination und Vermittlung von weiteren unterstützenden Angeboten ein ideales Instrument.

Wir erbringen die Pflege in Ihrer eigenen Häuslichkeit, wodurch sie immer nah an Ihrem unmittelbaren Alltag und Leben bleibt. Hilfestellungen zur Bewältigung des Alltags sind dann auch ein zentrales Anliegen jeder APP - neben der frühzeitigen Krisenintervention.

Der Weg zur APP ist denkbar einfach: Als Krankenkassenleistung kann sie von jedem niedergelassenen Psychiater oder Neurologen für bis zu vier Monate verordnet werden. Die Kosten für die APP übernimmt dann die Krankenkasse. Sie haben nur noch die für Verordnungen übliche Zuzahlung zu tragen. Sind Sie zuzahlungsbefreit, entfällt auch sie.

Sie haben Fragen? Möchten mehr erfahren? Sprechen Sie uns an! Wir beantworten Ihnen gerne all Ihre Fragen.

 

Das Pflegestärkungsgesetz sorgt für Veränderungen

Es wurde lange angekündigt, nun ist es da. Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland das neue Pflegestärkungsgesetz. Es soll den mehr als 2,5 Mio. Pflegebedürftigen in Deutschland die Chance auf eine bessere Pflege eröffnen. Doch was verändert sich?

Besonders deutlich werden die Neuerungen bei den Zusätzlichen Betreuungsleistungen. Sie wurden in der Vergangenheit trotz Pflegestufe häufig abgelehnt. Seit dem 1. Januar gibt es die so genannten Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Höhe von 104 Euro monatlich. Sie stehen automatisch jedem zu, der eine Pflegestufe besitzt oder erhält.

Einen weiteren Vorteil bieten die Verhinderungs- und Kurzzeitpflege. Sie können nunmehr miteinander kombiniert werden. Das bedeutet: Braucht ein Pflegebedürftiger seinen jährlichen Kurzzeitpflege-Anspruch nicht auf, kann er bis zu 50% seines Budgets auf die Verhinderungspflege übertragen. Die wächst dann schnell auf einen Umfang von bis zu 2418 Euro im Jahr an.

Bei dem Großteil der Leistungen dürfen sich die Pflegebedürftigen zudem über höhere Geldbeträge freuen. In der Regel wurden sie um etwa 4% angehoben. Dadurch erhalten Pflegebedürftige mit Pflegestufe I bei den Pflegesachleistungen statt der gewohnten 450 nun 468 Euro im Monat, bei Pflegestufe II 1144 statt 1100 Euro. Stärker fallen die höheren Geldbeträge dagegen bei den Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes aus. So wird beispielsweise der Einbau eines barrierefreien Badezimmers ab Januar sogar mit bis zu 4000 Euro bezuschusst. Früher gab es dafür maximal 2557 Euro.

Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, folgen 2017 die nächsten Änderungen. Dann soll das zweite Pflegestärkungsgesetz mit dem überarbeiteten Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft treten.

   

Streit wegen des neuen Hepatitis C-Medikaments Sovaldi

Um das Hepatitis C-Mittel Sovaldi ist ein heftiger Streit zwischen den Krankenkassen und dem Hersteller Gilead Deutschland entbrannt. Das berichtet "Die Tageszeitung" (taz) in ihrer Ausgabe vom 18. August 2014. Grund für den Streit sind die hohen Kosten der Behandlung.

Der Hersteller verlangt pro Tablette einen Preis von 700 Euro. Die Kosten für eine einzelne Therapie könnten so schnell auf 60.000 bis 120.000 Euro anwachsen - bei mindestens 300.000 Hepatitis C--Erkrankten in Deutschland eine enorme Belastung für die Versichertengemeinschaft, wie die AOK meint. Der Hersteller Gilead hält den Preis dagegen nicht für überhöht. Wenn man die Kosten für die gesamte Behandlung und nicht pro Tablette betrachte, dann lägen diese nicht über denen bisheriger Therapien. Mediziner bestätigen dem Mittel zudem einen "beträchtlichen Zusatznutzen". Die Behandlung mit Sovaldi verbessere nicht nur die Heilungsrate, sondern verkürze auch die Therapiedauer und habe viel geringere Nebenwirkungen. Dadurch entfielen Zusatz- und Mehrfachbehandlungen.

Ein Ende des Streits ist frühestens Anfang 2015 zu erwarten. Erst dann enden die zwölf Monate nach Markteinführung, in denen Pharmaunternehmen den Preis eines neuen Medikaments selbst bestimmen.

 

Patienten geben der ambulanten Versorgung bei psychischen Beschwerden gute Noten

Die meisten Patienten in Deutschland fühlen sich bei psychischen Problemen gut versorgt. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO) hevor. Befragt wurden dafür mehr als 2000 Personen ab 18 Jahren.

Von den befragten Patienten war knapp ein Viertel (23,6%) in den letzten zwölf Monaten mit persönlichen oder psychischen Problemen an einen Arzt herangetreten. Besonders oft vertrauten sie sich ihrem Hausarzt an (80,4%), seltener wurde das Gespräch mit anderen Ärzten wie Gynäkologen, Orthopäden oder Urologen gesucht. Knapp drei Viertel waren mit dem Ausgang des Gesprächs sehr zufrieden oder zufrieden (73,8%).

Ähnlich positiv beurteilten die Befragten die Teilnahme an einer ambulanten Psychotherapie. Von den etwa 15% der Patienten, die diese in Anspruch genommen hatten, äußerten sich knapp 79% zufrieden bis sehr zufrieden mit der Qualität der Therapie. 

 

Durchbruch in der Behandlung von Hepatitis-C erzielt?

Hepatitis-C könnte bald viel besser behandelbar sein. Das lässt jedenfalls das neue Medikament Sovaldi hoffen, das in diesen Tagen auf den europäischen Markt kommt. Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, Michael Manns, zeigte sich gegenüber der Nachrichtenagentur dpa zuversichtlich, dass sich dadurch die Zahl der notwendigen Lebertransplantationen verringern lasse.

Bislang wurden die ca. 500.000 Hepatitis-C-Kranken in Deutschland mit dem Wirkstoff Ribavirin und dem Hormon Interferon behandelt. Doch die Therapie war langwierig, zeigte massive Nebenwirkungen und versprach keine Erfolgsgarantie. Ebenso wenig konnte die Neuinfektion des Organs ausgeschlossen werden.

Von dem neuen Wirkstoff Sofosbuvir versprechen sich Mediziner jetzt eine Absenkung der Neuinfektionsrate um 70%. Der Wirkstoff greife unmittelbar in den Vermehrungszyklus des Virus ein und stoppe ihn binnen weniger Wochen.

 

Psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch

Psychische Erkrankungen nehmen auch 2013 einen Spitzenplatz bei den Fehlzeiten ein. Das ergab eine Auswertung der Krankmeldungen der 2,7 Mio. DAK-Versicherten. Danach stiegen die Ausfallzeiten durch psychische Erkrankungen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent und stellen mit einem Anteil von 14,6% am gesamten Krankenstand mittlerweile die dritthäufigste Krankheitsursache dar. Bereits ein Jahr zuvor hatte die DAK auf einen Anstieg psychischer Leiden um 165% zwischen 1997 und 2012 hingewiesen.

Dieser Trend deckt sich mit den Auswertungen anderer großer Krankenkassen. Zuletzt hatten der BKK Dachverband und die AOK einen drastischen Anstieg psychischer Erkrankungen festgestellt - die AOK um fast 67% zwischen 2002 und 2012 und der BKK Dachverband um 25% allein zwischen 2011 und 2012. Bei den BKK-Versicherten rangieren die psychischen Erkrankungen damit mittlerweile auf Platz zwei der Fehlzeiten.

 

AOK-Studie: Fast 19.000 Tote jährlich durch Behandlungsfehler in Krankenhäusern

Fast 19.000 Menschen sterben einer neuen Studie zufolge jährlich in deutschen Kliniken an Behandlungsfehlern. Das geht aus dem "Krankenhaus-Report 2014" der AOK hervor. Er spricht von insgesamt etwa 188.000 "unerwünschten Ereignissen" pro Jahr.

Die meisten Fehler gingen auf Komplikationen während oder nach Eingriffen zurück. Oft seien aber auch die Verwechslung oder falsche Dosierung von Medikamenten, Hygienemängel oder der Einsatz neuer, wenig erprobter Medizinprodukte für gesundheitliche Schäden bei Patienten verantwortlich. Laut Max Geraedts, dem Mitherausgeber der Studie, liesse sich knapp die Häfte der Fehler vermeiden.

Während die AOK und die Barmer GEK aus den Studienergebnissen die Notwendigkeit zur Spezialisierung von Kliniken und eine offenere "Fehlerkultur" ableiteten, äußerten sich Vertreter der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft kritisch zu dem Report. Sie warnten vor einer Verunsicherung der Patienten und warfen der AOK ein "durchsichtiges taktisches Manöver" vor.

 

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